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Kaiserbad Bansin auf der Insel Usedom

Bansin, das jüngste und kleinste der drei Kaiserbäder, das den westlichen Teil der Gemeinde Heringsdorf bildet, liegt in idyllischer Lage zwischen Ostseeküste, einem ausgedehntem Waldgebiet und drei schönen Seen.

Erst im Jahre 1897, als sich die Schwestern Ahlbeck und Heringsdorf bereits als Urlaubsziele etabliert hatten, wurde Bansin zum Zweck des Badebetriebes gegründet. Der unfruchtbare Küstenstreifen, den die Gemeinde Bansin dem Unternehmer Delbrück, Hauptaktionär der "Aktiengesellschaft Heringsdorf", für einen Spottpreis verkauft hatte, wurde bald mit schicken Nobelhotels und Villen in der unverwechselbaren Bäderarchitektur bebaut. Die exklusiven Quartiere lockten den Adel an, u.a. auch Kaiser Wilhelm II., der Bansin 1901 seine kommunale Selbstständigkeit bescheinigte. Der Anschluss an das Eisenbahnnetz 1911 sowie die Erteilung der Freibadeerlaubnis im Jahr 1923, die es den Gästen erlaubte sich offen im Badeanzug am Strand statt in den Badeanstalten zu vergnügen, ließ die Besucherzahlen stark anschwellen.

Auch heute verlocken die prächtigen, inzwischen restaurierten Villen zahlreiche Gäste zu einem Wellnessurlaub in Bansin. Die unverwechselbare Bäderarchitektur kann man vor allem in der hübsch begrünten Seestraße, die als Einkaufsmeile fungiert, sowie in der Bergstraße, der Strandpromenade Bansins, bewundern. Hier findet man auch das Gedenkatelier des Leipziger Malers und Grafikers Rolf Werner. Von seiner Witwe eingerichtet, zeigt die Sammlung des 1989 verstorbenen Künstlers seine für ihn so typischen stillen Landschaften und figürlichen Kompositionen im "poetischen Realismus".

Der "kleinste Zoo der Welt", in dem insgesamt 150 Tiere, darunter Weißbüscheläffchen, Burenziegen und Kaimane, in zwei Hallen sowie einigen Außengehegen untergebracht sind, lädt im Tropenhaus in der Goethestraße zu einem Besuch ein. Während die Kleinsten im Streichelzoo auf ihre Kosten kommen, bietet das im tropischen Ambiente gestaltete Restaurant Schlangennest die Gelegenheit gemütlich zu speisen.

Zur Hauptattraktion zählt unangefochten der herrliche, 50 m breite Sandstrand, der von einigen der hübschen Wellnesshotels in Bansin flankiert wird. Die 285 m lange Seebrücke ist zwar schlichter als die der benachbarten Bäder Heringsdorf und Ahlbeck, weiß aber mit ihrem Seebrückenfest zu bezaubern, das jedes Jahr im Juli stattfindet und den Besuchern Marktstände, ein kulturelles Programm und ein abendliches Feuerwerk präsentiert.

Lohnenswerte Ausflugsziele, die zum Wandern und Radfahren einladen, finden sich auch in der näheren Umgebung von Bansin. Nordöstlich des Kaiserbades liegt das Naturschutzgebiet Mümmelkensee mit seinen ausgedehnten Wäldern und dem Hochmoor. Ein speziell angelegter Naturlehrpfad gibt Auskünfte über die Artenvielfalt der heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Die höchste Erhebung an diesem Küstenabschnitt bildet der Lange Berg mit 54 m Höhe, von dem man eine hervorragende Sicht über Usedom und Umgebung hat und bei gutem Wetter sogar die Silhouette Rügens erkennen kann.

Zu Naturbetrachtungen laden auch der Gothensee, welcher mit 600 ha der größte Binnensee der Insel ist, sowie das umliegende Naturschutzgebiet Thurbruch ein. Als einstiges Jagdgebiet der Pommerschen Herzöge haben hier heutzutage Wildgänse, Störche, Graureiher und Fischotter eine Rückzugsmöglichkeit gefunden.

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