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Otto-Lilienthal-Museum in Anklam bei Usedom

Im Ostteil des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern befindet sich die Kreisstadt Anklam, die als alte Hansestadt und Geburtsort des Flugpioniers Otto Lilienthal auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist.
Im Jahr 1848 wurde Otto Lilienthal in Anklam geboren. Der Maschinenbauingenieur widmete sich voller Eifer dem schon lange währenden Traum vom Fliegen und orientierte sich dabei vor allem am Flug des Weißstorchs. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse veröffentlichte er 1889 in einem Buch, ehe er selbst 1891 die ersten reproduzierbar sicheren Gleitflüge in der Geschichte der Menschheit absolvierte.

Zahlreiche Exponate aus dem Leben und Schaffen Lilienthals wurden nach seinem tragischen Tod im Jahr 1896 nach einem Flugunfall in Anklam bewahrt und gesammelt und ab 1927 im Heimatmuseum der Stadt präsentiert.
Dieses Gebäude beherbergt nunmehr seit 1991 das Otto-Lilienthal-Museum, das damals anlässlich des Jubiläums "100 Jahre Menschenflug" eröffnet wurde. Dem Museum angeschlossen ist ein Außengelände auf dem Flugplatz Anklam, das den Lehr- und Erlebnisgarten Aeronauticon beherbergt.

Das Otto-Lilienthal-Museum erzählt in anschaulicher Weise den alten Menschheitstraum vom Fliegen und verbindet damit die Experimente und Flugzeugapparate Lilienthals, die sowohl als Bildmaterial als auch als Modelle vorhanden sind. Wie riesige Fledermäuse wirken einige von Lilienthals Flugapparaten, von denen er mindestens elf verschiedene Varianten zwischen 1891 und 1896 baute und selbst erprobte. Einige der Versuchsapparate stehen im Museum zur Selbsterprobung der ersten Sprünge zum Flug zur Verfügung.
Gezeigt werden aber auch einige der gemeinsam mit seinem Bruder Gustav Lilienthal entwickelten sozialen und kulturellen Projekte sowie Spielzeug und mehrere Maschinen. Auch das Cockpit des ersten Flugzeugs der Welt kann der Museumsbesucher betrachten.
Daneben besitzt das Museum eine umfangreiche Sammlung von Hängegleitern und widmet sich mit dem Projekt Ikareum der nur noch als Ruine vorhandenen Taufkirche Otto Lilienthals in Anklam, die aus der 750 Jahre zurückliegenden Gründungszeit der Stadt Anklam stammt.

Zu den sehenswerten Exponaten im Aeronauticon gehören neben ultraleichten Flugzeugen und verschiedenen Sportflugzeugen auch ein Drachen-Transporter und die auf der Insel Usedom zu Beginn des 21. Jahrhunderts entwickelte TT-62 Alekto, ein futuristisch anmutendes Flugzeug, das es aber nicht weiter als bis zum Erstflug im Jahr 2005 brachte.

Kontaktinformationen:

Otto-Lilienthal-Museum
D - 17389 Anklam
Telefon: 0 39 71 - 24 55 00
Fax: 0 39 71 - 24 55 80
E-Mail: info@lilienthal-museum.de
Web: www.lilienthal-museum.de

Öffnungszeiten:
von Juni bis September
täglich: 10 - 17 Uhr

von November bis April
Mi - Fr: 11 - 15.30 Uhr; So 13 - 15.30 Uhr

in der übrigen Zeit und während der Schulferien
Di - Fr: 10 - 17; Sa, So 13 - 17 Uhr
(im Winter nur bis 16 Uhr)

erweiterte Öffnungszeiten auf Anfrage
geschlossen: 24. und 31. 12.