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Hansestadt Stralsund - Tor zur Insel Rügen

Stralsund, die auch als Tor zur Insel Rügen bezeichnete Stadt im Norden von Mecklenburg-Vorpommern, bietet mit seiner Lage am von der Ostsee gebildeten Strelasund, seiner historisch wertvollen Altstadt und mit den Museen einschließlich des Ozeaneums ein äußerst abwechslungsreich erscheinendes, beliebtes Ausflugsziel.
Auch für die Feriengäste, die ihren Urlaub auf der Insel Usedom verbringen, bietet sich Stralsund für einen Tagesausflug an, der sowohl bei sonnigem als auch regnerischen Wetter interessant und individuell gestaltet werden kann.

In einer guten Fahrstunde ist die etwa 57.000 Einwohner zählende und damit überschaubare Hansestadt von Wolgast aus über die Bundesstraßen B 111 und B 109 in Richtung Greifswald und danach über die B 105 bequem erreichbar.
Die Altstadt Stralsunds, die gemeinsam mit der von Wismar seit dem Jahr 2002 zum UNESCO Welterbe gehört, wird auf der Landseite von mehreren großen Stadtteichen und grünen Parkanlagen begrenzt. Die Hafenstraße, an der der moderne Bau des Ozeaneums zu finden ist, verläuft entlang des Strelasundes und führt in ihrer südlichen Verlängerung zur Rügenbrücke und dem Rügendamm.

Am Alten Markt und in seiner unmittelbaren Umgebung befinden sich eine ganze Reihe sehenswerter Bauwerke. So der gotische Backsteinbau des Rathauses, das als eines der schönsten Profangebäude dieser Epoche gilt.
Nicht weit davon erhebt sich mit der Kirche St. Nikolai eines der schönsten Sakralgebäude Nordeuropas, das über zwei prächtige Orgeln verfügt.
Mit dem Wulflamhaus und dem Haus an der Mühlenstraße 1 sind ganz in der Nähe auch zwei sehenswerte mittelalterliche Giebelhäuser zu betrachten.

Stralsund besitzt weiterhin drei recht gut erhaltene Klosteranlagen. Neben dem Heilgeistkloster, das zeitweise als städtisches Hospital fungierte, besticht das St. Johanniskloster mit seinen verschachtelten Bauwerken verschiedener Stilepochen. In seinem mit gotischen Wandmalereien geschmückten Kapitelsaal finden Konzerte und andere Veranstaltungen statt.
Mit der Nennung des dritten Klosters, dem gotischen St. Katharinenkloster, erfolgt gleichzeitig ein Brückenschlag zu den bedeutendsten Museen Stralsunds.
In seinen Gebäuden haben sowohl das Kulturhistorische Museum als auch das Museum für Meereskunde ihre Heimstatt gefunden.

Letzteres besitzt neben zahlreichen originalen Präparaten und Aquarien als besondere Attraktion ein riesiges Becken mit verschiedensten Meeresschildkröten.
Im Nautineum Dänholm, einem weiteren Standort des Meeresmuseums, ragt das begehbare Unterwasserlabor Helgoland aus dem Ausstellungsschwerpunkt der Meeresforschung hervor.
Den absoluten musealen Höhepunkt bildet jedoch das bereits erwähnte Ozeaneum. In ihm begeistern das riesige, neun Meter tiefe Schwarmfischbecken ebenso wie der Blick in die Unterwasserwelt der Ostsee oder ein fiktiver Besuch am Wattenmeer.

Bei einem Ausflug nach Stralsund lohnt sich auch ein Gang zu den beiden erhalten gebliebenen Stadttoren der einstigen Stadtbefestigung, dem Küter- und dem Kniepertor. Und auf keinen Fall vergessen sollte der Besucher, die monumentale Marienkirche, welche die Silhouette der Stadt prägt, aus der Nähe in Augenschein zu nehmen.
Der Blick in ihr fast 100 Meter langes Mittelschiff mit der großen Steilwagenorgel bieten ein ergreifendes Erlebnis.
Schließlich gehört in eine Stadt an der Ostseeküste auch ein schönes Strandbad, das sich direkt hinter der Strandpromenade entlang des Strelasunds befindet.