|
||||||||||
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ·
Orte
& Regionen![]() · Ahlbeck![]() · Heringsdorf![]() · Bansin![]() · Ückeritz![]() · Loddin![]() · Kölpinsee![]() · Koserow![]() · Zempin![]() · Zinnowitz![]() · Trassenheide![]() · Karlshagen![]() · Peenemünde![]() · Usedom
/ Stadt![]() · Ostseeküste![]() · Achterland![]() · Mellenthiner Heide![]() · Lieper Winkel![]() · Usedomer
Winkel![]() · Usedomer Schweiz![]() · Museen & Gallerien![]() · Kirchen auf Usedom![]() · Seebrücken![]() · Häfen![]() · Herrenhäuser![]() · Bäderarchitektur![]() · Veranstaltungen![]() · Sehenswürdigkeiten![]() · Ausflugsziele![]() |
Lieper Winkel - Beschaulichkeit abseits der OstseeküsteDer Lieper Winkel ist eine Landzunge am Rande der Mellenthiner Heide nordöstlich der Stadt Usedom, begrenzt von Peenestrom und Achterwasser. Wälder, Feuchtwiesen, Weiden und Felder prägen die Landschaft. Man lebt vom Fischfang und der Landwirtschaft. Davon zeugen Dörfer wie Reestow, Grüssow und Quilitz mit reetgedeckten Fischerkaten und bäuerlichen Fachwerkhäusern. Im kleinen Hafen von Rankwitz liegen Fischkutter und Boote, deren Fang man frisch oder geräuchert in der Fischräucherei mit angeschlossenem Restaurant verspeisen kann. Wer mag, macht einen Abstecher zum nahe gelegenen Jungfernberg und genießt die schöne Aussicht über das Achterwasser bis zur Halbinsel Gnitz. Oder man spaziert in den 500 Meter entfernten Ortskern und besucht den Heimathof Rankwitz. Dieses kleine Museum zeigt allerlei Gerätschaften des traditionellen Fischfangs und Kunsthandwerkliches. So hat die Herstellung von Webwaren eine lange Tradition im Lieper Winkel. Und die Bewohner pflegen weiterhin ihre Bräuche, die - wie das Strohablegen bei Beerdigungen -bis in slawische Zeiten zurückdatieren. Urkundlich erwähnt wurde die Gegend erstmals 1187,
als Pommernherzogin Anastasia diesen Landstrich dem Prämonstratenserkloster
Grobe schenkte. Dessen Mönche rodeten die undurchdringlichen Wälder.
Dennoch gab es bis ins 19. Jahrhundert keine Straßen. Die kleinen
Weiler waren nur per Boot vom Achterwasser aus erreichbar. Heute liegt
die stark befahrene B110 keine fünf Kilometer von Krienke
entfernt. Der Seebadrennweg verbindet die Stadt Usedom mit den
Kaiserbädern an der Küste. Und selbst im winzigen Weiler Quilitz
gibt es mittlerweile eine Feriensiedlung. Wahrzeichen des kleines Ortes Suckow ist jedoch eine Eiche. Am Ortsausgang steht die Suckower Sockeleiche auf einem Hügelgrab. Zwanzig Meter ist sie hoch und mit einem Kronendurchmesser von fast dreißig Metern ein Riese und ein Methusalem unter den Bäumen. Über 800 Jahre soll dieses beeindruckende Naturdenkmal schon auf dem Buckel haben. Kein Wunder, dass der mächtige Stamm mittlerweile durch einen Bauchgurt gestützt werden muss. Das tut ihrer Schönheit keinen Abbruch. Der idyllische Platz bietet sich an für eine Ruhepause bei der Erkundung des beschaulichen Lieper Winkels. Dessen Bezeichnung geht übrigens auf einen anderen Baum zurück: die Linde. Die heißt auf slawisch Lipa und gab auch dem Hauptort ihren Namen. Liepe zählt rund 150 Einwohner, und die hier befindliche St-Johannis-Kirche - ein malerischer Backsteinbau aus dem Jahre 1216 - ist die älteste Dorfkirche auf Usedom. Von hier aus kann man nach Grüssow spazieren und am Ufer des Achterwassers entlang weiter wandern bis Warthe. Dort endet nicht nur der Weg, sondern auch die Zeit scheint still zu stehen in dem Dörfchen mit nur 20 Einwohnern. Diese Abgeschiedenheit inspirierte angeblich den Wolgaster Dichter Phillip Otto Runge zum Märchen vom Fischer und syner Fru, das jener für die Sammlung der Gebrüder Grimm verfasste. |
|||||||||
[Beauty & Wellness auf Usedom] [Romantik im Urlaub] [Kurzurlaub auf Usedom] [Thalasso] [Gesundheitsurlaub] [Sonderangebote] [Urlaub in Ahlbeck] [Urlaub in Bansin] [Urlaub in Heringsdorf] [Urlaub in Zinnowitz] |
||||||||||